Stille, 2017/18
Lehm, Drahtseil, ca. 100 x 100 x 400 cm (LBH)

Monika Rabofsky entwickelt und produziert für AIL / silence matters diese neue Arbeit.
Eine Platte aus feuchtem Lehm hängt von der Decke. Sie trocknet, verliert ihren inneren Zusammenhalt, bricht und stürzt zu Boden. Eine Abfolge, innerhalb derer sich das Wesen der Stille des Raumes nachhaltig verändert.

Diese Arbeit ist dem Andenken an Irmi Schaumberger gewidmet.

 

 

 

 

Atonie, 2017
Lehm

Zwischenergebnis in der Researchphase zu Stille
 

Von der Stille mit ihrer in sich gehaltenen Möglichkeit, Klang hervorzubringen.
Vom Wesen des Klanges und dessen Voraussetzung, dem Tonus, einer Art innerer Spannung.
Hin zur Atonie – dem Abspannen, dem Erschlaffen, im Ursprung des Wortes auch Tot bedeutend.
Vom Moment des stillen Zusammenbruchs, der die Spannung frei gibt – hin zum Fall und zum Aufprall,
der nun, da das Objekt sich endlich aufgegeben hat, letztlich den Klang frei gibt.

 

 

 

 

 

 

 

head  mounted  display    
kopflab I–V, 2005-2007
kopflab I und II: Lehm, Ziegelstauss, Baugerüst
kopflab III: Performance
kopflab IV: Acrylglas, Stoff

kopflab V: Lambda-Prints auf Aluminium
 

 

1968 stellt Ivan Sutherland das erste funktionsfähige Head Mounted Display fertig.  Dieses ist so schwer, dass es zusätzlich von der  raumdecke getragen werden muss.                  .                       Von dieser Idee inspiriert reflektiert die Serie „kopflab I-V“ Weltbilder im technischen als auch im kulturellen Sinne, sie transportiert verschiedene Formen von Realität an unterschiedliche Orte.   Sie thematisiert körperliche Wirklichkeiten sozialer Interaktion, ausgehend von der entleibten Kommunikation im Cyberspace, ausschweifend über das Miteinander innerhalb verschiedener Weltbilder, mündend in die Frage nach dem Umgang mit kollektiver Erinnerung.

 

 

 

 

 

Performative Dekonstruktion, kopflab III

 

 

Avantgarde, 2010/2015

 

Acrylglas, Fotoprints auf Folien

In Verbindung mit Arbeit, 2010

eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit meinem Schaffen.

 

 

 

 

berührungspunkte, 2007


Gemeinsam mit Max Leimstättner für die Ausstellung Zeit Raum Beziehung in der Gedenkstätte Dachau.
Identität und Integrität innerhalb der Wohnbaracken des Konzentrationslagers Dachau: Zeichnungen der überlebenden Vlasto Kopac (1944) und Johann Appel (1952), Texte von Rudolf Kalmar (1946) und Paul Martin Neurath (1943), geschichtet um Raum- und Körpermetaphern sichtbar zu machen.  

 

Dazugehöriger Text in: Michaela Haibl (Hg): Zeit Raum Beziehung – Menschen und Dinge im Konzentrationslager Dachau. Essays zur Ausstellung. Verlag des Instituts für Europäische Ethnologie der Universität Wien: 2007.  S.74 – S.84;

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Monika Rabofsky