Mit der Dekonstruktion innerhalb der Kopflab-Serie begann eine weiterer Zweig der Reflexion über Bildinhalte in Bezug auf Orte und Räume.

 

 

 

Avantgarde (Titelbild), 2010/2015, Acrylglas

In Verbindung mit Arbeit, dem Gegenstück in Rot (ist das so?), ebenfalls 2010, eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit meinem Schaffen.

 

 

Atonie, 2017
Lehm

Zwischenergebnis in der Researchphase zu Stille
 

Von der Stille mit ihrer in sich gehaltenen Möglichkeit, Klang hervorzubringen.
Vom Wesen des Klanges und dessen Voraussetzung, dem Tonus, einer Art innerer Spannung.
Hin zur Atonie – dem Abspannen, dem Erschlaffen, im Ursprung des Wortes auch Tot bedeutend.
Vom Moment des stillen Zusammenbruchs, der die Spannung frei gibt – hin zum Fall und zum Aufprall,
der nun, da das Objekt sich endlich aufgegeben hat, letztlich den Klang frei gibt.

 

 

Stille, 2017/18
Lehm, Drahtseil, ca. 100 x 100 x 400 cm (LBH)

Monika Rabofsky entwickelt und produziert für AIL / silence matters diese neue Arbeit.
Eine Platte aus feuchtem Lehm hängt von der Decke. Sie trocknet, verliert ihren inneren Zusammenhalt, bricht und stürzt zu Boden. Eine Abfolge, innerhalb derer sich das Wesen der Stille des Raumes nachhaltig verändert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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© Monika Rabofsky